THOMAS DÜRST FOTOGRAFIE


30. Okt. bis 19.Dez. 2025
Münchner Volkshochschule Ramersdorf

GangArt – die Welt in Bewegung und Überlagerung

Fotografien von Thomas Dürst und Nikolaus Röpfl

Vier mal fünf Schritte #1

Regionalzug RB55 Bayrischzell – Fischbachau

Bilbao Martzana Kalea

Berlin Mitte #5

Einladungstext:
Unsere Umwelt ist ständig in Bewegung. Das menschliche Gehirn erkennt Muster und schafft scharfe Bilder, doch durch Techniken wie Langzeit­belichtung und bewusste Kamerabewegung können Fotografen Bewegung sichtbar machen. Auch die Überlagerung mehrerer Aufnahmen desselben Motivs zeigt faszinierende Dynamik. In dieser Ausstellung präsentieren Thomas Dürst und Nikolaus Röpfl statische Bilder, die Bewegung auf unterschiedliche Weise einfangen. Lassen Sie sich inspirieren von diesen einzigartigen Perspektiven, die die Kraft der Fotografie nutzen, um fließende Bewegungen festzuhalten. Entdecken Sie, wie kreative Techniken unsere Sicht auf die Welt verändern können.

Anmerkungen zur Ausstellung von Thomas Dürst:  de   es


Ab 1986 wechselte Thomas Dürst technisch zur Farb- und thematisch zur Naturfotografie und kann in diesem Bereich auf diverse Bildveröffent­lichungen in Zeitschriften, Faltblättern, Broschüren, Kalendern, Büchern und im Internet verweisen. Eine Hinwendung zu anderen Themen wie auch wieder zur künstlerischen Fotografie erfolgte in größerem Umfang erst nach der Jahrtausendwende.


16. Nov. 1984 bis 2. Feb. 1985
Weinhandlung Wagner, Lilienstr., München

Thomas Dürst zeigt neue Arbeiten


Artificial Landscape

Begleittext zur Ausstellung:

Thomas Dürst, Jahrgang 1954, von Beruf Diplom-Chemiker, beschäftigt sich seit 1977 ernsthaft mit dem Medium Fotografie. Seine erste Veröffentlichung hatte er 1978, seine erste Ausstellung 1981.

Die Architektur ist neu in der Palette seiner Motive. Hierbei bezieht er die das Bauwerk umgebende, von Menschenhand eingesetzte Pflanzenwelt mit ein und stellt das Sujet als „artificial landscape“ dar. In ihr kann der Mensch nur allzu leicht — analog dem Spiegelkabinett — Opfer einer geistigen Verirrung werden und den Bezug zur „natürlichen Natur“ vollkommen verlieren.

Wasser ist in den Fotografien von Thomas Dürst ein immer wiederkehrendes Motiv. In Analogie zu seiner Kraft, die sich durch seine leichte Verform­barkeit als Schwäche darstellen kann, sieht er es als Symbol für das Unbewusste, das die Handlungen des Menschen entscheidend beeinflusst, dessen Inhalte aber nur selten und dann auch nur bruchstückhaft in die Ebene des Bewußtseins aufsteigen und ihre Existenz real erahnen lassen.

Die Aufnahmen von Treppen sind in den Komplex seiner Arbeiten zum Thema „Die Ordnung der Dinge“ einzureihen, wobei er hier aber das in früheren Arbeiten anzutreffende Prinzip der rechtwinkligen Anordnung der Linien und Flächen zugunsten einer Perspektive, die den Blick in die dritte Dimension erlaubt, aufgegeben hat. Der Grundgedanke dieser Bilder, nämlich das Bestreben des Menschen durch Erforschung der Details immer mehr Information anzuhäufen und durch Kategorisierung des Geschauten eine Ordnung zu erstellen, wird dadurch nicht angetastet. Allerdings führt dies Bestrehen dazu, daß der Mensch gelegentlich den Überblick verliert …


4. bis 30. Juni 1984
Weinhandlung Wein daheim, München-Neuhausen

Gedanken in Bildern

Gemeinschaftsausstellung mit Klaus Röpfl (Thema: Bild und Wirklichkeit) und Johannes Lorenz (Thema: Photographien)

Musikalische und literarische Begleitung: Thomas Wecker (Gitarre) und Gerlach Bommersheim (Vibraphon); Dr. Helmut Schwimmer las aus seinen Werken "Bairische Gedichte"


Ordnung und Symmetrie
Wasser

Begleittext zur Ausstellung:

Thomas Dürst ... Jahrgang 1954, von Beruf Diplom-Chemiker und demzufolge von der naturwissenschaftlichen Denk- und Sehweise geprägt. Die wichtigste Erkenntnis aus dem Studium: „Das, was wir für die Wirklichkeit halten, ist nur eine Beschreibung von ihr. Die Welt ist wunderbar, und wir Menschen werden sie nie verstehen. Wir können durch Forschung, gleich welcher Richtung, nur unsere eigenen Grenzen ausloten, niemals aber die Grenzen der Welt.”

Gedanken in Bildern: Bildgedanken, die die/den Betrachter/in an„sprechen”, obwohl sie/er meistens gar nicht „weiß”, warum. Für die wichtigsten Dinge im Leben gibt es keine Worte, und doch lässt sich darüber kommunizieren.

Wasser, das ewig fließende, anpassungsfähig und ungeheuer kraftvoll, ruhig stürzt es donnernd zu Tal. Es steigt aus der Tiefe des Menschen empor und überschwemmt die ganze Welt, wäscht Bestehendes hinweg und ermöglicht einen neuen Anfang (Anfang?).

Ordnung und Symmetrie, zwei Grundprinzipien der Natur, die der Mensch zu ergründen sucht. Und je weiter er auf seinem forschenden Weg fortschreitet, desto abstrakter wird sein Weltbild. Und es bleibt ein Bild, eine Beschreibung. Unsere Wirklichkeit ist in hohem Maße unwirklich.


29. Juni bis 13. Juli 1981
Café Ruffini, München

Gemeinschaftsausstellung von Tom Dürst, Klaus Röpfl, Harald Grentzenberg und Thomas Burnhauser


Ohne Titel



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